20.05.2026 Le Mas de Azil - Clermont 14,6km
Wir haben gar nicht mitgekriegt, wie Alain heute morgen aufbrach. Er ist mit Zelt unterwegs, hat einen langen Tag vor sich.
Mittwochs ist Wochenmarkt in Mas de Azil, wir benötigen etwas Proviant und suchen ein kleine Bar für Cafe au lait und Croissant, begegnen Yvonne und ziehen los. Kurz hinter dem Städtchen die Grotte von Le Mas de Azil, eine Tunnelhöhle und prähistorischer Fundplatz, durch welche der Fluss Arize, die Straße und ein Fußweg führen. Vor der Grotte der Wasserfall, und ein hübscher großflächiger Picknick- und Rastplatz, heute tummeln sich am Morgen die Rasenmähermänner hier und pflegen das Gelände, wir nutzen ihre Pause, um den Morgendreh zu machen.
Spannend der Weg durch die Grotte, rechts die Arize, links der Verkehr, der Fußweg ist beleuchtet und nach etwa 500 m verlässt man die Höhle. Kurz darauf nehmen wir den ausgeschilderten Wanderweg und haben mal Matsch unter den Füßen, es muss hier echt stark geregnet haben.
Erst in Le Saret verlassen wir den Wald und ein Stück hin lockt eine Patisserie mit einer wunderschönen Hausmalerei für das hier bekannte Gebäck Croustades aux pommes, einem Apfelkuchen. Den gönnen wir uns, müssen allerdings einen ganzen kaufen, verschlingen ein paar Stücken warm und trinken Leitungswasser dazu. Hoffentlich geht das gut. Hinter Clermont gibt es nur eine mögliche Unterkunft, eine ältere in die Jahre gekommene Gite, namens Le Chateau, die vom 78jährigen Andre betrieben wird. Die Zimmer sind alt, da Bad sauber und mit dem Abendessen gibt er sich redlich Mühe. Wir essen zu dritt im Garten und schlüpfen bald in die Betten.
Erkenntnis des Tages: Warmer Apfelkuchen und kaltes Leitungswasser – geht .
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